Vitamine für die Seele

Vitamin A, B, C,  – jedes Vitamin ist lebensnotwendig. Besonders in Zeiten wie diesen, wenn uns die kalte Winterluft um die Nase weht und wenn die eigenen Abwehrkräfte aufgebraucht sind. Wir merken, unser Körper kämpft mit einer Verkühlung, wir sind schneller müde und nach einer Grippe kommen wir nur langsam wieder auf die Beine.

Eigentlich hätten wir schon vorher etwas für unser Immunsystem tun können, aber im Getriebe des Alltags haben wir es übersehen.
Geht es uns mit unserer Seele manchmal nicht ähnlich?

Da sind die Kraftreserven aufgebraucht.  Die Nerven liegen blank, wir haben keine Energien mehr und die Mitmenschen müssen unsere schlechte Laune aushalten. Oft wissen wir selbst nicht, was mit uns los ist, wir merken nur, dass unsere Gefühle verrückt spielen. Da ist Unzufriedenheit, Ärger, Lustlosigkeit oder Wut aus heiterem Himmel. Wirklich aus heiterem Himmel? Oder  hat sich doch schon längere Zeit etwas zusammengebraut, was wir nicht wahr haben wollten?
Vielleicht haben wir uns selbst überfordert, weil wir uns selbst oder anderen etwas beweisen wollten. Vielleicht konnten wir keine guten Grenzen setzten und hätten schön längst aus einer Situation gehen müssen. Möglicherweise haben wir helfen wollen, wo der andere aber selbst keine Hilfe wollte. Was hat unsere Seele nicht alles zu tragen, kein Wunder, dass unsere seelischen Kraftreserven irgendwann aufgebraucht sind.
Was könnten wir tun um unser seelisches Immunsystem zu stärken?
Nehmen wir

Vitamin A: ANHALTEN:

Anhalten und anschauen tut der Seele gut. Sie kann zur Ruhe kommen das Leben ordnen. Manchmal braucht es eine Neuorientierung.

Vitamin B: BEWEGUNG:

Ein Spaziergang oder Walken in der guten frischen Winterluft, die Gedanken laufen lassen, Neues sehen und Platz bekommen für neue Gedanken. Das gibt der Seele neue Frische und entschlackt von alten, muffigen Gedanken.

Vitamin C: CAFE:

Mit einer Freundin auf einen Kaffee gehen, Zeit haben um Beziehung zu pflegen, mich austauschen und über dem Reden meine Gedanken und Gefühle ordnen.
Wann haben Sie diese Vitamine zuletzt eingenommen? Probieren Sie es mit einem Vitamin aus und beobachten Sie die Wirkung.

© Esther Lieberknecht

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